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Hund und Kind – passt das?

Ein oft gehörter Grund wenn ein Hund im Tierheim abgegeben wird ist „Wir bekommen ein Kind“ oder „der Hund hat das Kind gezwickt“. Andererseits äußern viele Kinder den Wunsch einen WauWau als Haustier zu bekommen. Vor beidem steht also die Entscheidung: Hund und Kind – passt das?

Mit keinem anderen Tier können wir so wunderbar und intensiv, ja so erfolgreich kommunizieren wie mit dem Hund, der ja auch nicht ohne Grund als des Menschen bester und ältester Freund unter den Tieren bezeichnet wird. Kein anderes Tier nimmt so engen Kontakt mit dem Menschen auf. Und im Unterschied zur Katze ist der Hund in seinem Verhalten und seiner Körpersprache für den (kleinen) Menschen leichter zu durchschauen. Einem Hund kann im Idealfall selbst ein Kind ansehen, wie es ihm geht, was er fühlt und vielleicht sogar, was er im nächsten Moment zu tun gedenkt. Missverständnisse sind daher zwischen Kind und Hund mit Sicherheit seltener als zwischen Kind und (allen) anderen Tieren.
Dies gilt aber auch grundsätzlich denn ein Hund als Haustier bringt einer Familie oder einem einzelnen Kind nicht nur Entspannung, Abwechslung und Freude. Besonders Kinder profitieren laut Untersuchungen entscheidend vom gemeinsamen Aufwachsen mit Hunden. Ein Familienhund hat viele Vorteile für beide Seiten - Mensch und Hund.

Einige Studien haben auch folgendes hervorgebracht:
  • Hunde geben Jugendlichen, die in gestörten oder unvollständigen Familien aufwachsen, Geborgenheit und Verantwortungsgefühl.
  • Jugendliche mit Hunden haben ein positiveres Lebensgefühl und mehr Freunde als Jugendliche ohne Heimtiere.
  • Die Gruppe der jugendlichen Hundebesitzer zeigten mehr Interesse an verschiedenen Freizeitaktivitäten wie Sport, Musik, Besuche von Veranstaltungen und Jugendzentren als die Vergleichsgruppe ohne Hunde.
  • Die Jugendlichen mit Hunden kamen mit ihren Pubertätsproblemen, wie z. B. Stimmungsschwankungen oder Langeweile, besser zu Recht als die Jugendlichen ohne Hund.
  • Insbesondere zeigte sich, dass Hunde eine wichtige therapeutische Rolle spielten bei jugendlichen Arbeitslosen, Straffälligen und Drogenabhängigen.

Ist das Kind schon im Haushalt und es geht um die Anschaffung eines Hundes sollte man folgendes beachten:

Unsensible Kinder, ohne das notwendige Gefühl, sollten lieber zunächst einmal ein robustes Plüschtier geschenkt bekommen als ein lebendiges Tier. Einige Kinder sind damit sogar ganz zufrieden, denn so ein Stofftier hat ja auch seine Vorzüge: Es lässt sich geduldig den ganzen Tag herumschleppen und knuddeln. Man kann damit machen, was man will, und es macht keine Arbeit.
Aber auch ein zunächst für die Tierhaltung oder ein Leben mit Tieren anscheinend untalentiertes Kind kann sich mit fortgeschrittenem Alter entwickeln und dann doch noch ein eigenes Tier bekommen. Aber bitte wirklich erst, wenn es die notwendige Reife hat und genügend Wissen aufnehmen kann, um mit einem Tier liebe- und respektvoll umzugehen!

Ein Kind oder Jugendlicher kann und sollte jedoch nie komplette Verantwortung für das Tier übernehmen.

Haustiere sollen die Freunde unserer Kinder sein und umgekehrt. Sie sind Kameraden und kein Spielzeug. Tiere sind lebendige Wesen, deren Bedürfnisse Kinder erkennen und akzeptieren müssen. Sie brauchen Aufmerksamkeit, Pflege und Liebe. Es liegt an den Eltern diese Werte dem Kind zu vermitteln. Dafür müssen sich die Eltern umfassend informieren wie Hunde mit Kindern umgehen dürfen und was Hunde sich gegenüber diesen erlauben dürfen. Hier hilft zum Beispiel ein Hundetrainer, der sich vor Ort auf Sie und Ihre Familie einstellt und auch auf einzelne Fragen intensiv eingehen kann.


© Text und Bilder: Alexander M. Ewald www.learning-dogs.de 2004 - 2018


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